Lebenshilfe Bochum

Rock für Inklusion 2019

Leon Mucke eröffnet das 8. Musikfestival

Leon Mucke

Am Samstag, 04. Mai heißt es wieder "Rock für Inklusion".

Zum 8. Mal findet das inklusive Musikfestival auf und vor der Bühne am Konrad-Adenauer-Platz statt. Beginn ist um 14:30 Uhr.

Als erste Band wird Leon Mucke aus Wuppertal auftreten.

Hier einige Infos zu Leon Mucke:

Schon wieder ein Singer / Songwriter würden Manche vielleicht flüstern. Aber das
trifft bei Leon Mucke die Sache so sehr, wie Kollegah den guten Geschmack, VW
den Umweltschutz oder der erste Mai den letzten September. Man könnte jetzt
natürlich die althergebrachten Plattitüden heraushauen und sagen, „ein junger Mann,
mit einer großartigen Stimme, herausragenden Liedern und gutaussehen tut er auch
noch“. Doch bei Leon Mucke muss man ganz genau hinhören, hingucken, hinfühlen.
Außerhalb der Grenzen der Singer / Songwriter-Schubladen scheint seine Musik aus
einer anderen Zeit; da trifft Jazz auf Folk und Rock auf Pop. Die Symbiose dieser
Elemente kommt unprätentiös daher… so natürlich, so organisch. Leon komponiert
und singt auf Deutsch. Denn er denkt auf Deutsch, er fühlt auf Deutsch. Seine Texte
jedoch verlieren sich nicht in Klischees oder halbgaren Reimschemata, seine Musik
verschmilzt nicht mit antiquierten Melodiedogmen zum Mitklatschen. Leon Mucke
muss beim Singen nicht Knödeln, um zu beweisen, dass er es kann. Er muss nicht
den großen Schmerz melodramatisch aufbauschen, damit man berührt ist. Er muss
sich nicht von der einen, unerfüllten Liebe zerfleischen lassen, damit die Mädchen
ihm zu Füßen liegen. Der beinahe-zwanzigjährige Liedermacher und Vollblutmusiker
besingt den gesellschaftlichen Druck, dem ein junger Mensch ausgesetzt ist und
seinen Entschluss, seinen Überzeugungen und seinem Herzen zu folgen. Er besingt
seine Abneigung gegen die Technomusik mit einem so klugen Witz, dass der Song
„Techno“ und sein liebliches Klavierfundament den Hörer dazu bringen in
Ehrerbietung zu schmunzeln. „Still und Leise“ hält sogar jeden noch so aalglatten,
überzeugten Misanthropen dazu an, zum Hörer zu greifen und seiner Mutter
unverhofft überteuerte Blumen zu verschicken. Mit „Geschminkte Wahrheit“ verhilft
Leon Gegensätzen zum Frieden - ein Song, der den Hörer in bittersüße Melancholie
dippt, während er gutgelaunt den Takt mitnickt.
Endorphine heißt seine Debüt-EP, die bei Royal Street Records erscheint, dem
bandeigenen Label des namhaften Royal Street Orchestra – in eindrucksvoller
Kooperation mit weiteren befreundeten Musikern. Endorphine laufen ebenso in
jedem menschlichen Metabolismus Amok, wenn er mit Leons Stimme und Musik
beschallt wird. Die charmant-scharfsinnigen Paradoxa in seinen Texten zeigen sein
effektvolles Talent mit der deutschen Sprache zu jonglieren. Die Authentizität seiner
Musik würde sogar einen Jack Johnson beeindrucken - ohne Surfbrett, nicht am
Strand von Waikiki, sondern am Islandufer, an dem ambitionierten Fluss Wupper.
Seine Musik ist so, wie Leon selbst ist: rau und wollig, bescheiden und imposant,
entzückend und herzhaft… mit einer starken Stimme und böigen Melodien. Ein Stück
echte Musik in so künstlichen Zeiten; eine musikalische Zufluchtsdimension, die das
Zeug dazu hat, geschund


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